Tanzreisen

Seit 2003 organisiere und begleite ich Tanzreisen. Meine bisherigen Reiseziele waren

Istanbul Marrakech Essaouira Luxor Kairo Ischia
Goa Bali Wien Barcelona Lissabon

Wien war die erste Metropole, in die ich eine Kurz-Tanzreise veranstaltet habe – ein verlängertes Wochenende mit Gleichgesinnten, spannend und sehr unterhaltsam. Wien war wunderbar … eine weltoffene Stadt, in der aber zugleich die allerorts präsente Geschichte zu spüren ist. 2018 ging es dann nach Barcelona und 2019 soll Lissabon folgen.

Endlich möchte ich auch wieder einmal Kairo besuchen. Zusammen mit einer Nilkreuzfahrt von Luxor nach Assuan auf einem eigenen Segelschiff wird dies sicher ein ganz besonderes Event.

Die gerade in Planung befindlichen Reisen finden Sie im Menü unter  Termine/Tanzreisen. Gerne schicke ich die Reiseflyer mit ausführlichen Infos über Reiseablauf und Kosten zu.

Für Gruppen ab 8 Personen plane ich Reisen auch gern an Ihr Wunschziel und zu Ihrem Wunschtermin.

Wissenswertes über meine Tanzreisen

Eine Reise in die Ursprungsländer des orientalischen Tanzes ist wohl der Herzenswunsch einer jeden Tänzerin. Inspiriert von den Geschichten aus 1001 Nacht hat sicher jede von uns schon einmal davon geträumt, Musik und Tanz hautnah zu erleben und einzutauchen in die Schatzkiste voller Kostbarkeiten die unser Tänzerinnenherz höher schlagen lassen.

Eine Individualreise in islamische Länder zu unternehmen erfordert, insbesondere für Frauen, auch heute noch besonderen Mut. Wie viele andere habe auch ich meine erste Reise nach Ägypten deshalb auch mit einem Veranstalter von Pauschalreisen unternommen.

Wir haben bei dieser Reise unendlich viele Kilometer in kurzer Zeit zurückgelegt, haben – zugegebenermaßen – viele Sehenswürdigkeiten besichtigt (immer unter dem Zeitdruck des noch vor uns liegenden Reisepensums), haben viel Wissenswertes von dem Reiseleiter erfahren … jedoch hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, wirklich das Land und seine Menschen zu erleben.

Und für die “wirklich wichtigen Dinge im Leben einer orientalischen Tänzerin” war einfach viel zu wenig Zeit: ganze 2 Stunden im Basar, immer bemüht, nicht den Anschluss an die Gruppe zu verlieren, die sich – offensichtlich auf der Flucht vor aufdringlichen Händlern – nicht bereit zeigte, meine Begeisterung für die Schätze des Orients zu teilen (wer außer einer Tänzerin vermag schon die Verzückung beim Anblick eines kleinen Ladens zu verstehen, dessen ausschließliches Warensortiment aus 1001 Einmachgläsern voller Pailletten in allen Farben des Regenbogens besteht?)

Und schließlich der lang ersehnte orientalische Abend (wohlgemerkt der einzige auf dieser Reise!) mit einer grauenvollen Tänzerin, die den fatalen Fehler beging, mich auf die Bühne zu ziehen, um sich dann aber sofort beleidigt abzuwenden: sie erkannte doch recht schnell, dass sich der offensichtlich gewünschte Effekt, im Vergleich zu einer vermeintlich ungelenkigen Touristin besser zu erscheinen, gründlich fehlgeschlagen war.

Den Rest der Reise hatte ich dann damit zu tun, meinen Mitreisenden zu erklären, dass der orientalische Tanz eine Kunst und die Performance einer guten Tänzerin ein Genuss für die Sinne sei und mit dem vorangegangenen Abend sehr wenig zu tun habe.

Fortan habe ich meine Reisen selbst gestaltet. Mit Anello Capuano habe ich später dann einen Reisebegleiter gefunden, durch den ich Einblick in die wahre Kunst und Kultur des Orients erhalten habe. Er hat nahezu alle Länder des Orients bereist und hat zudem viele Jahre in Marrokko und Indien gelebt und dort Musik studiert. Als einer der besten Worldmusiker hat er mir zahlreiche Kontakte zu ortsansässigen Musikern und Tänzerinnen vermittelt.

Bei meinen Tanzreisen lege ich deshalb besonderen Wert auf die gemeinsamen Abende mit einheimischen Künstlern. Kulinarisch lassen wir uns landestypisch verwöhnen. Wir unternehmen Bazarbesuche mit viel Zeit zum notwendigen Feilschen (auch wenn die Zeit dafür nie ausreichend erscheint) aber auch Besichtigungen und gemeinsame Ausflüge zu interessanten Orten.

Darüber hinaus gibt es ein vielseitiges Workshopprogramm. Bei meinen Tanzreisen versuche ich, den Unterricht möglichst abwechslungsreich zu gestalten und – falls möglich – die Wünsche der Teilnehmerinnen zu berücksichtigen. In jedem Fall gebe ich einen Einblick in die jeweils landestypischen Tänze, die Musik und die Kultur und eröffne so allen die Möglichkeit, die Tanzabende aktiv mitzuerleben.